Autismus-spezifische Therapie

Bei nichtsprechenden Kindern und Jugendlichen kann durch den Einsatz von PECS (Picture Exchange Communication System) oder durch andere Methoden aus der UK (Unterstützten Kommunikation) der grundlegende Ablauf von Kommunikation durch den Austausch von Bildern oder den Einsatz von Gebärden, auf vorsprachlicher Ebene nähergebracht und so die Möglichkeit zur Kommunikation erweitert werden.

In der autismus-spezifischen Therapie geht es immer u. a. darum, soziale Situationen zu entschlüsseln, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken.

Zu den Förderschwerpunkten gehören außerdem der Bereich der Kommunikation und Sprache, der Umgang mit Spezialinteressen und Routinen, die Förderung der Wahrnehmung und Motorik, die Flexibilität des Denkens und die Handlungsplanung, mit dem Ziel größtmöglicher Selbständigkeit und Teilhabe.

Die Eltern- und Umfeldarbeit hat das Ziel, über autistische Besonderheiten zu informieren und aufzuklären, sowie im Umgang mit Verhaltensproblemen zu unterstützen.

„Menschen stärken – Sachen klären“

(nach Hartmut von Hentig)